Worum geht's?

Drei Frauen zwischen spannendem Beruf und idyllischer Natur: Stürmisch, spannend, liebevoll

Die Hummerfrauen erzählt von drei Fruen, die den harten Beruf des Hummerfischens ausüben, von Zusammenhalt, Liebe und einem tragischen Ereignis.
Drei Frauen unterschiedlichen Alters hat es eher unverhofft auf eine vorgelagerte Insel von Maine verschlagen.
Ann ist Mitte 70 und älteste Hummerfischerin am Ort. Sie ist seit vielen Jahren mit Julie befreundet, eine schrille und bunte Hummerfischerin Mitte 50. Mina ist das Küken im Trio. Sie will der familiären Stille nach dem Unfalltod ihres älteren Bruders entfliehen und kehrt an den Ort ihrer schönsten Kindheitserinnerungen zurück. Hier war sie jeden Sommer mit ihrer Familie im Urlaub und streunte mit ihrem Freund Sam durch die Natur. Die Geschichte taucht ein in eine idyllische Landschaft gepaart mit rauer, harter Arbeit und stoischer Ritualität zwischen Männern und Frauen. Die meisten Inselbewohner sind dort geboren und bleiben ihr Leben lang; Zugezogene werden freundlich empfangen.
Ann und Julie sind inzwischen akzeptiert, auch weil sie sich gegen den spröden Ton der Einheimischen zu behaupten wissen.
Die beiden Frauen nehmen die stille Mina unter ihre Fittiche. In Erinnerung an ihre Kindheitstage und auf der Suche nach sich selbst wird Mina zunehmend klar, dass der Tod ihres Bruders mit dem Tod des Bruders ihres Jugendfreundes Sam zusammenhängt. Dieser starb während eines Familienurlaubs.
Die Autorin zeichnet mit ihrer Sprache ein so wunderbares Bild der Natur und des Meeres, dass man beim Lesen das Gefühl hat, vor Ort am Meer zu sein.

G.K.