Worum geht's?

Achtung: Dies ist eine Satire!
Marlene Buchholz ist ehrgeizig und erfolgreich. Sie hat bereits eine steile Karriere gemacht, doch ihre sozialen Kompetenzen weisen deutliche Mängel auf. Dennoch möchte der amtierende Vorsitzende des Aufsichtsrates die 35jährige Marlene zu seiner Nachfolgerin machen. Bevor sie jedoch zur CEO ernannt wird, stellt er ihr ein Ultimatum: Marlene muss erfolgreich an einem Achtsamkeitsseminar teilzunehmen, um ihren Führungsstil zu verbessern.

Da für sie nur ihre Arbeit und ihre Karriere zählt, beschließt Marlene, dieses „Umerziehungslager“ über sich ergehen zu lassen, alle Seminare und Übungen mitzumachen und das Spiel mitzuspielen.

Sie fährt zu dem Schloss auf dem Land in Brandenburg, wo der angeblich magische Coach Alex Grow seine Achtsamkeits-Academy hat. Er hat den Ruf, schon vielen Managerinnen und Manager durch seine Seminare zu besseren Leistungen verholfen zu haben.

Es passiert, womit Marlene nicht gerechnet hat: Es sind die naturnahe Umgebung und die neuen Menschen um sie herum, die zu einer verwirrenden und erschütternden Verunsicherung über die Sinnhaftigkeit ihres Lebens führen.

Und plötzlich tut sie überraschende Dinge und hat neue bisher unbekannte Gefühle.

Maxim Leo erzählt auch die Geschichte des erfolgsverwöhnten Alex Grow. Der steckt in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Außerdem leidet er unter Panikattacken und innerer Leere.

Aus der wirtschaftlichen Misere kann ihn einzig ein Großauftrag des Unternehmens retten, für das Marlene arbeitet. Der amtierende Vorstandvorsitzende knüpft die Zusage des Auftrags an die erfolgreiche Teilnahme und Wandlung Marlenes.

Humorvoll und charmant erzählt Maxim Leo von modernen Formen der Selbstoptimierung, Selbstfürsorge und Esoterik. Er bringt Dinge auf den Punkt, beschreibt zum Teil bissig Prototypen der heutigen Menschen, macht sich dabei aber nicht über sie lustig und stellt sie nicht bloß.

Es gibt urkomisch beschriebene Wendungen in diesem Roman, schlagfertige Dialoge und zwei Liebesgeschichten. Und auch ein Happyend.

Der sehr schnelle innere Kurswechsel Marlenes liegt in der Natur der Komödie. Und auch die Kürze, in der Maxim Leo weitere gesellschaftliche Themen anspricht, passen zur humorvollen Form.