Mit seiner älteren Schwester versucht er, die Mutter vom Suizid abzuhalten. Der Vater, Traktorist in einer LPG, versäuft das Geld und prügelt. Die Familie ist stigmatisiert. Über die Vergangenheit darf nicht geredet werden.
Eugène Dabit kennt das Milieu: 1923 erwerben seine Eltern das Hôtel du Nord, er selber hilft oft als Nachtwächter aus. Die Geschichten seiner einfachen Bewohner faszinieren ihn.
Vera fühlt sich ihr Leben lang fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr gemeinsam, als sie ahnen.
Mit Paul, einem angehenden Produzenten, und Leigh, Pauls Freundin, gründet Luke eine Theaterkompagnie, die bald erste Erfolge feiert. Die drei sind unzertrennlich - bis Luke auf Nina trifft.
Marian haust primitiv, in unfreiwilliger Autarkie, denn sie hat alles verloren. Der reiche Grundbesitzer Franz versorgt sie mit dem Nötigsten - nicht ganz uneigennützig. Im Dorf feindet man die Außenseiterin immer mehr an. Als sie beschimpft und bedroht wird, muss Marian sich den Dingen stellen.
Salms jüngere Schwester Bille verliert ihren Job, sein Vater nähert sich immer schneller der Hilflosigkeit. Einen funkelnden Winter lang entdeckt Salm, dass niemand jemals alleine ist. Er lernt seine Eltern und Geschwister neu kennen.
Allen gemeinsam ist, dass sie rastlos und unglücklich sind, obwohl es ihnen eigentlich ganz gut geht. Und dass sie ihre Liebe in einem hellen Moment als das sehen, was sie ist, nämlich vorbei
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